Players

Eine neue Sportdisziplin entdecken
Den Gefallen an der Bewegung wecken
Einem Sportclub beitreten
Eine Identität mit der Gruppe entwickeln
Den Basketballsport anhand Mini-Basket-Turnieren fördern

Die Basis des Konzepts: Foundation


Zuerst geht es um die Förderung der allgemeinen körperlichen Aktivität und insbesondere um deren langfristigen Nutzen für die mentale und körperliche Gesundheit des Menschen. In dieser ersten Phase der Athletenentwicklung steht der Spass im Vordergrund. Ziel ist es, möglichst viele Bewegungsgrundformen zu entdecken, um sich nach und nach auf eine bestimmte Sportart zu spezialisieren. Der Eintritt in einen Verein bedeutet in der Regel den Eintritt in die Phase F3. Der Bereich Foundation ist in 3 Phasen unterteilt, deren allgemeine Ziele im Folgenden beschrieben werden.


Foundation 1 (F1)


In der ersten Phase liegt das Augenmerk auf dem Entdecken, Erwerben und Festigen der elementaren Bewegungsgrundformen. Es geht um die Fähigkeit, in verschiedenen Situationen zu rennen, zu stürzen, zu rollen, zu springen, zu balancieren. Im Basketball wird vom Spieler gefordert, sich mit und ohne Ball fortzubewegen und auf den Korb zu werfen. Auf die genaue Ausführung der technischen Bewegung wird kein Wert gelegt.


Foundation 2 (F2)


Die Sporttreibenden werden die erworbenen Bewegungsgrundformen an und variieren sie. Der Hauptpunkt bleibt die Entwicklung der allgemeinen motorischen Fähigkeiten, aber der Trainer kann jetzt die wichtigsten Grundbewegungen des Basketballs auf- und vorzeigen: Dribbeln, Pässe, Würfe, Defensivbewegungen usw. In der Phase F2 finden die ersten Teilnahmen an Sportwettkämpfen statt.


Foundation 3 (F3)


Die Sporttreibenden engagieren sich nun sportartspezifisch. Der Athlet verpflichtet sich nun, seine Fähigkeiten als Basketballer zu entwickeln. Er nimmt an mehr Trainings teil, um sein Niveau zu verbessern. Eine genaue athletische, technische und frühtaktische Arbeit findet statt. Der Spieler tritt einer anerkannten Ausbildungsstätte bei.

Zusammenfassung - FOUNDATION

Niveaus und Ziele FTEM F1
Entdecken, Erwerben und Festigen der elementaren Bewegungsgrundformen
F2
Anwenden und Variieren der Bewegungsgrundformen
F3
Sportartspezifisches Engagement und/oder Wettkampf 
Trainingseinheiten Keine Trainingsstätte 2 – 3 pro Woche 3 – 4 pro Woche
Gewünschtes Umfeld Gelegentlich Sport in der Freizeit oder neben der Schule Einführung in einer Basket-ballschule oder Beitritt in einen Club Beitritt in einen Club
Niveau des Spielers Nicht lizenziert Lizenziert Kantonale Auswahl U12
Wettkampf Pas de compétitions officielles jeu libre dans le Play grounds Championnat cantonal Championnat régional Championnat suisse des Sélections U12
Wettkampfumfang Frei ca. 20 Begegnungen pro Saison 30 Begegnungen pro Saison
Trainingsarten ½ Koordination und motorische Entwicklung ½ Entdeckung des Basketballs durch Spielen 3 Trainings für Technik/ Frühtaktik 1 Training für die Entwicklung der sportlichen Fähigkeiten
Trainergrad Kein Trainer in dieser Phase Minibaskettrainer oder J+S 1 Trainer J+S 1, 2 , 2+ (kantonale Auwahlen)
Trainerausbildung 4 (Minibasket) oder 6 Kurstage 12 bis 15 Kurstage

Spezifisch (F1)

  • Spielen fürs Spielen, ohne anderes Ziel als das Spiel
  • Die zahlreichen Facetten seiner Sensorik und seiner Wahrnehmungen entdecken
  • Ein abwechslungsreiches Umfeld erforschen und für sich gewinnen
  • Seine Gefühle und Affekte befreien
  • Sich an die diversesten Situationen und Partner anpassen
  • Die Sozialisierung kommt in Gang

Spezifisch

Konzept der individuellen Verantwortung – sich in Duellen nicht schlagen lassen

Positionierung und Fortbewegung (Position des Körpers, der Füsse und der Hände)
Verteidigung gegen den Ballträger:
  • Konzept, den Ballträger am Weiterkommen zu hindern und zu versuchen, ihm den Ball zu stehlen
  • Verstehen, welche Position gegenüber dem Ball und dem Korb einzunehmen
  • Konzept des individuellen Duells
Verteidigung gegen einen Spieler ohne Ball
  • Konzept, den Angreifer an der Ballannahme zu hindern
  • Verstehen, welche Position gegenüber meinem Angreifer, dem Ball und dem Korb einzunehmen
  • Konzept, meinen Angreifer daran zu hindern, einen offensiven Rebound zu nehmen
  • Konzept des individuellen Duells

Spezifisch

1vs1 ohne Ball
  • Bewegungsablauf, um den Ball zu empfangen
  • Schnitt zum Ball, Empfang und zum Korb
  • Schnitt vorne oder hinten (backdoor) zum Ball und zum Korb
Spiel ohne Ball – Wegdrehen nach Pass
  • Pass and go, pass and go in die andere Richtung
Spiel mit Ball- Wurf
(generell und im Spiel)
  • Allgemeine Wurfbewegung mit Anhaltspunkten (Zeigefinger gegen Korb, Hand hoch)
  • Wurfmechanik, statischer Wurf
  • Power-Move unter dem Korb
  • Wurf aus mittlerer Distanz nach Dribbling (Stopp 1 und 2 Takte)
  • Wurf aus mittlerer Distanz nach Pass (Stopp 1 und 2 Takte)
  • Wurf aus der Bewegung nach Dribbling
  • Wurf aus der Bewegung nach einem Pass (One Step)
Spiel mit Ball- Dribbling
(generell und im Spiel)
  • Handhaben des Balls in der Bewegung
  • Start mit Dribbling (ohne und mit Täuschung)
  • Dribblings-Formen (hoch, niedrig, zögernd, Fastbreak-Dribbling)
  • Hand- und Richtungswechsel (frontal, Transfer – nur um abzuschliessen -, zwischen den Beinen, hinter dem Rücken)
  • Stopp nach Dribbling
  • (1 Takt, 2 Takte)

Durchbruch

  • Stop, Wurf
  • Stop, Wurftäuschung, Wurf
  • Reverse, Stopp und Wurf Innenposition
Spiel mit Ball- Pass
(generell und im Spiel)
  • Konzept des Passtimings
  • Wissen, was und wenn ich vor dem Pass anschauen muss
  • Ballempfang
  • Stopps nach dem Pass (1 Takt, 2 Takte)
  • Benutzung des Pivot-Fusses
  • Seitenpass, zweihändiger Pass über dem Kopf, einhändiger Pass, Passtäuschung, Pass während dem Dribbling
  • Arbeit mit zwei Bällen
WICHTIG !

All diese technischen Bewegungen bezwecken eine 1vs1 Situation mit Wurfabschluss

einfache Defensivzusammenarbeiten
  • Collaborations simples en défense
  • Concept de responsabilité individuelle
  • Concept d’arrêter un attaquant lancé vers le panier
Das Verhalten des Angreifers lesen und ihn von seinem Ziel abbringen
  • Den Angreifer immer daran hindern, sein Ziel zu verfolgen
  • Konzept des Duells 1vs1
  • Verteidigung gegen das Schnitte (give and go, pass and go in die andere Richtung)
  • Konzept der Strong-Side und der Ballseite
  • Konzept Help and Recover
Rebound Konzept, Angreifer zu hindern zum Rebound zu gehen
(Vor-)kollektiv
  • Einfache offensive Zusammenarbeit
  • Konzept des Spacings und Timings
Priorität dem 1vs1 mit und ohne Ball
  • Konzept, seinen Gegner zu schlagen
  • Konzept der Aggressivität am Korb
  • Konzept, sich einen Vorteil herauszuspielen
Der erste Pass ist möglich
  • Konzept, nach einem Pass sich zu bewegen
  • Give and go
  • Pass and go in die andere Richtung (wechseln-spacing-ausgleichen)
Der erste Pass wird verhindert und ist nicht möglich
  • Sich mit dem Ball neu positionieren (Zögern-Penetration-Pass)
  • Konzept des Spacings, sich zu bewegen, um einen Pass zugespielt zu bekommen oder um einem anderen Spieler die Chance zu geben (Backdoor)
  • Alle Positionen sind möglich
Gegenangriff
Start des Gegenangriffs
  • Konzept, sich so schnell als möglich von der Defensivzone in die Angriffzone zu begeben
  • Konzept, den Ball den Mitspielern vorne zuzuspielen
  • Konzept, den Ball ins Innere der Zone zu bringen
Entwicklung der Aktion
  • Zu zweit oder zu dritt
Abschluss bei 2 gegen 1 (max. 0-1 Pässe)
Abschluss bei 3 gegen 2 (max. 0-1-2 Pässe)
  • Distanz zwischen den Angreifern
  • Den Verteidiger fixieren
  • Werfen oder Passen
  • Verhalten des/der Verteidiger/s
  • Ziel: kein umkämpfter Wurf

Spezifisch

Positionierung und Fortbewegung (Position des Körpers, der Füsse und der Hände)
Verteidigung gegen Ballträger
  • Der Spieler hat die grundlegenden Defensivkonzepte verinnerlicht
  • Lesen des Verhaltens des Angreifers
  • Verteidigung vor dem Dribbling, Prinzip der Mauer
  • Verteidigung während dem Dribbling
  • Verteidigung nach dem Dribbling
  • Wurfverteidigung
Verteidigung gegen einen Spieler ohne Ball
  • Der Spieler hat die grundlegenden Defensivkonzepte auf der Strong-Side und Weak-Side verinnerlicht, sowie alle Verteidigungen gegen alle Arten von Cuts
  • «Blocking Out» (Box-out)
  • Der Spieler hat das Box-Out-Konzept verstanden und die richtige Technik erlernt
  • Spiel mit Ball - Wurf
    • Wurfmechanik, Freiwürfe
    • Wurf in der Bewegung nach dem Dribbling – inklusive One Step
    • Wurf in der Bewegung nach dem Pass
    • Power-Move unter dem Korb
    • Wurf nach dem Dribbling
    • Wurf nach dem Pass
    • Wurftäuschung, Wurf
    • Transfer, Stopp und Wurf aus Innenposition
    Spiel mit Ball - Dribbling / Wurf
    • Der Spieler hat unter allen Umständen eine gute Ballkontrolle
    • Start mit Dribbling (ohne und mit Täuschung)
    • Dribblings-Formen (hoch, niedrig, zögernd, Fastbreak-Dribbling)
    • Hand- und Richtungswechsel (frontal, Transfer – nur um abzuschliessen, zwischen den Beinen, hinter dem Rücken)
    • Stopp nach Dribbling (1 Takt, 2 Takte)
    Spiel mit Ball - Pass
    • Der Spieler ist fähig, den Ball zu empfangen und zu wissen, wie weiter zu spielen
    • Er ist fähig, nach dem Empfang zu stoppen und den Pivot-Fuss zu benutzen
    • Seitenpass, zweihändiger Pass über dem Kopf, einhändiger Pass, Passtäuschung, Pass während dem Dribbling

    Defensive Zusammenarbeiten

    Positionierung und Fortbewegung (Position des Körpers, der Füsse und der Hände)
    Verteidigung gegen Ballträger

    Der Spieler hat die grundlegenden Defensivkonzepte verinnerlicht

    • Lesen des Verhaltens des Angreifers
    • Verteidigung vor dem Dribbling, Prinzip der Mauer
    • Verteidigung während dem Dribbling
    • Verteidigung nach dem Dribbling
    • Wurfverteidigung

    Der Spieler ist fähig, gegen Durchbrüche «Help and Recover» oder «Help and Switch» zu zweit oder zu dritt zu spielen (Regel des Bestplatzierten).

    Verteidigung gegen einen Spieler ohne Ball Der Spieler hat die grundlegenden Defensivkonzepte auf der Strong- und Weak-Side verinnerlicht, sowie alle Verteidigungen gegen alle Arten von Cuts.
    Offensive Zusammenarbeit
    Offensiver Ausgleich (Platz einnehmen)
    Raum ausnutzen (defensive Hilfe wegnehmen)
    Priorität dem 1vs1 mit und ohne Ball
    • Konzept, seinen Gegner zu schlagen
    • Konzept der Aggressivität am Korb
    • Konzept, sich einen Vorteil herauszuspielen
    Der erste Pass ist möglich
    • Give and go
    • Pass and go in die andere Richtung
    Der erste Pass wird verhindert und ist nicht möglich

    Der Spieler liest die Situationen und ist fähig, die Prinzipien anzuwenden, die wir auf dem vorherigen Niveau gesehen haben

    Hand-off

    • 2 Spieler aussen
    • 3 Spieler aussen
    • 1 Spieler aussen, 1 Spieler innen
    • 2 Spieler aussen, 1 Spieler innen
    Gegenangriff :
    • Den Sinn des Gegenangriffs einschärfen (mentaler Aspekt)
    • Ein schnelles Spiel mit Pässen entwickeln
    • In diversen Situationen ein schnelles Spiel entwickeln (nach einkassiertem Korb, nach Rebound und nach Steal)
    • Die Regeln des Spacings während des Gegenangriffs einhalten
    Rebound
    • «Blocking out» ist der Start des Gegenangriffs
    • Rebound-Technik
    • Der Spieler hat das Box-Out-Konzept begriffen, er hat die richtige Technik erlernt und wendet sie an, um einen Gegenangriff zu entwickeln
    Entwicklung der Aktion Zu zweit oder zu dritt, mehr vertikale Pässe mit dem Ziel, den Ball in die Zone zu bringen
    Abschluss 2vs1 (Maximum 0 - 1 Pässe)
    Abschluss 3vs2 (Maximum 0 - 1 - 2 Pässe)
    • Spacing der Angreifer
    • Die Verteidigung fixieren
    • Werfen oder Passen
    • Verhalten des Verteidigers

    Aufbau eines platzierten Angriffs

  • Die Regeln festlegen und den Schwerpunkt auf das Ausnützen des Raumes und Bewegungen ohne Ball legen
  • Die Initiative ist beim Spieler im Ballbesitz (Ballträger) und die Spiellektüre eine Phase unseres Spiels
  • Die Prinzipien des 1vs1 Spiels anwenden, Beziehungen zu zweit oder zu dritt
  • (siehe Dokument Swiss Basketball «Angriffsprinzipien U13-U15»)
  • Gestaltung eines leistungssportfördernden Umfelds
    Lernen, Schularbeit und Sportdisziplin zu verbinden
    Die sportlichen Fähigkeiten entwickeln
    Die Werkzeuge der Sportpsychologie kennenlernen und nutzen
    Sich auf internationalem Niveau messen

    Der Übergang zur Elite und die Teilnahme an Senioren-Europameisterschaften oder eine Professionalisierung verläuft selten linear.
    Ein Athlet kann längere Zeit im Übergangsbereich zwischen den beiden Bereichen Talent und Elite verweilen.


    Ein erster Schritt Richtung Elitesport: Talent


    Ein Talent ist eine vom Sportverband identifizierte Person. Diese Personen verfügen sowohl über personeninterne Leistungsdispositionen (physisch und psychisch) als auch über begünstigende Umweltfaktoren (Eltern, Schule, Wohnort, Trainer usw.). Das Hauptmerk liegt nun auf den individuellen Leistungen. Die Talente werden gemäss den sportspezifischen Verbandsebenen gesucht, selektioniert und gefördert. Nachdem ein Sportler sein Potenzial bewiesen hat (T1), organisiert er seine Umwelt und seine Arbeit derart, dass er schrittweise die nationale Elite erreicht (T4).


    Talent 1 (T1)

    Sporttreibende müssen ihr Potenzial beweisen. Die physischen und psychischen Fähigkeiten sowie die technischen Fertigkeiten dienen als Basis für die Suche und Selektion der Talente. Bei Swiss Basketball bilden die kantonalen und regionalen Auswahlen die ersten Schritte des Selektionsprozesses.


    Talent 2 (T2)

    Am Ende dieser Phase muss das Potenzial bestätigt werden. Das Trainingsvolumen nimmt stark zu, damit sich der Athlet physisch, psychologisch und basketballtechnisch weiterentwickeln kann. Die Aufnahme in einen Nachwuchsförderungs-Stützpunkt (CPE) und eine Sportschule wird empfohlen. Der Schweizerische Basketballverband testet die Spieler auf regionaler Ebene oder national während Trainingslagern, in denen PISTE-Tests durchgeführt werden.


    Talent 3 (T3)

    Die Sporttreibenden streben persönliche, hohe Leistungsziele an, wie die Teilnahme an einer Schweizer Meisterschaft und die Aufnahme in das erweiterte Kader der Jugendnationalmannschaften. Das Trainingsvolumen wird beträchtlich und es ist wichtig, eine gute Betreuung des Sportlers in Sachen Schule, körperliche und mentale Gesundheit und Sport zu garantieren, damit die benötigten Bedingungen für den Leistungssport vereinigt sind.


    Talent 4 (T4)

    Das Talent hat den Durchbruch auf nationaler Ebene erzielt und ist mit einer Selektion in die Jugendnationalmannschaft belohnt worden. Es gehört nun in seiner Kategorie zur Schweizer Spitze und vertritt die Schweiz im Ausland.



    Siehe Swiss.Basketball, Selektionsverfahren für Nationalmannschaft, 2018.

    Zusammenfassung - TALENT

    Niveaus und Ziele FTEM T1
    Potenzial zeigen
    T2
    Potenzial bestätigen
    T3
    Trainieren und Ziele erreichen
    T3
    Trainieren und Ziele erreichen
    Trainingseinheiten 4 bis 6 pro Woche 5 bis 7 pro Woche 6 bis 8 pro Woche Teilzeitarbeit + Basketball Studium + Basketball
    Gewünschtes Umfeld Physischer und mentaler Trainer und medizinische Struktur Physischer und mentaler Trainer und medizinische Struktur Physischer und mentaler Trainer und medizinische Struktur. Individuell abgestimmte Einheiten Physischer und mentaler Trainer und medizinische Struktur. Individuell abgestimmte Einheiten
    Anerkennung Kantonale Auswahl U14 und CPE U14. Lokale Talent Card CPE U16 bis U20 Regionales. Kompetenzzentrum. Regionale Talent Card Erweitertes Kader der Nationalmannschaften NM. Nationale Talent Card Auswahl in Jugendnational-mannschaft. Nationale Talent Card
    Wettkampf Regionalmeisterschaft Schweizer. Auswahlmeisterschaft U14 Nationale Nachwuchs-meisterschaft. Erweitertes Kader NM U16 Nationalliga 1. Nationalliga B Nationalliga B. Jugend-Europameisterschaft
    Wettkampfumfang 30 Begegnungen pro Saison 30 Begegnungen pro Saison 30 bis 40 Begegnungen pro Saison 30 bis 50 Begegnungen
    Trainingsarten 4 Trainings für Technik/ Frühtaktik. 2 Trainings für die Entwicklung der sportlichen Fähigkeiten Mind. 5 Trainings für individuelle und gemeinsame Arbeit. 2 bis 3 Trainings für die Entwicklung der sportlichen Fähigkeiten Mind. 5 Trainings für individuelle und gemeinsame Arbeit. 3 Trainings für die sportliche Entwicklung Mind. 6 Trainings für individuelle und gemeinsame Arbeit. 3 Trainings für die sportliche Entwicklung
    Trainergrad Trainer J+S 2, 2+, 3 (kantonale Auswahlen) und Leistungssport Trainer J+S 3, Leistungssport und Swiss Olympic (CEP) Trainer J+S 3, Leistungssport und Swiss Olympic (CEP) Trainer J+S 3, Leistungssport und Swiss Olympic (CEP)
    Trainerausbildung 13 bis 24 Kurstage abhängig vom Grad + Lager 16 Tage (Auswahlmod.) 16 bis 32 Kurstage + Lager 16 Tage (Auswahlmod.) 24 bis 33 Kurstage+ Lager (Auswahlmod.) + 21 Tage BT Reg. (Berufstrainerausb.). 33 Kurstage+ Lager (Auswahlmod.) + 21 Tage BT Reg.

    Spezifisch

    Defensive gegen Nichtträger (ohne Schirm)
    • Passlinie: immer zwischen dem Ball und seinem Spieler spielen (auch in Help-Position)
    • Immer in einer Position sein, die den Angreifer zwingt, sich zu bewegen, um den Ball zu empfangen
    • Immer «vor» seinem Gegenspieler positioniert sein (und dabei immer den Ball sehen können)
    • Auf der Strong-Side jeden Kontakt beim sich Freispielen vermeiden
    • Falls der Ball unterhalb der Freiwurflinie ist, muss man auf der Weak-Side so nahe wie möglich auf der Balllinie positioniert sein (Linie parallel zur Grundlinie), um falls nötig zu helfen.
    • Nach Backdoor: Sobald der Spieler Richtung ändert, muss Verteidiger den Kopf drehen
    • Die Schultern bleiben gerade gegenüber dem Angreifer
    • Ganz allgemein bleibt der Kopf immer in die Richtung des Angreifers gedreht
    • Sich mit dem Ball bewegen (gleichzeitig)
    • Sich in die Richtung des Balls bewegen, und nicht in Richtung des Korbes
    Defenisve gegen Ballträger
    • Seine Position derjenigen des Balls in den Händen des Ballträgers anpassen
    • Mindestens zwei Dribblings kontrollieren
    • Nicht orientieren (Prinzip der Mauer).
    • Der Verteidiger darf seinen Spieler nicht begleiten, er muss ihn stoppen
    • Hand immer am Ball (und nicht in der Luft) -> aggressiv, Angreifer muss Ball zu Boden bringen oder zumindest den Angreifer zwingen, den Ball auf einer Seite zu halten
    • Seine Position derjenigen des Balls beim Ballträger anpassen: Wenn Ball hoch – nahe sein, Ball tief – step back
    • Sich auf den Ball ausrichten: Nase am Ball
    • Bei Verspätung (Recover): Falls der Verteidiger nicht mit dem Ball beim Angreifer ankommen kann, mit kleinen Schritten herankommen und einen Sprung antäuschen, dabei niedrige Beinposition halten (Dribbling erzwingen), diese Bewegung ungefähr 1 Meter vor Angreifer ausführen, um das Dribbling kontrollieren zu können
    • Immer viel Druck am Ball
    High Post / Low Post
    • Die Beziehung Flügelspieler – Low Post verhindern
    • Zu ¾ verteidigen, falls der Ball höher als die Freiwurflinie ist und den Spieler gegen die Grundlinie orientieren
    • «Fronten», wenn der Ball auf Höhe Freiwurflinie oder unterhalb ist
    • Wenn der Verteidiger vorne spielt: Kontakt halten und den Angreifer unter den Korb stossen
    • Wenn Ball bei Low-Post : Der Verteidiger am Flügel auf der Strong-Side spielt in Mitteldistanz zwischen dem Ball und seinem Angreifer auf der Passlinie mit Füssen Richtung Corner (Rücken gegen Feldmitte). Help and Recover antäuschen.
    • Pass zu High-Post verhindern, (auch wenn Spieler kein Werfer) da es eine strategische Position auf dem Spielfeld ist (Triangle mit Low-Post, Seitenwechsel, keine starke/schwache Seite)
    • Box-Out gegen Grundlinie, wenn Innenspieler in der Zone ist
    Verteidigung bei Gegenangriff
    • Drei Spieler gehen zum Rebound, darunter der Spieler, der den Rebounder verteidigen wird, bei Fehlwurf und defensivem Rebound
    • Zwei Spielern gehen zurück (einer sichert den Korb)
    • Den Ball vor dem Halbfeld stoppen
    • Vertikale Pässe vermeiden
    • Innenspieler rennen in der Achse Korb-Korb
    • Nicht retour gehen, sondern seinen Spieler suchen (ausser dem Safety)
    • Kommunikation
    Defensive – Blöcke
    Grundregeln
    • Das Ziel ist immer, das Timing kaputt zu machen und Passwinkel zu verstören
    • Ein enormer Druck am Ball ermöglicht oft den Ballträger daran zu hindern, die Verteidigung richtig zu lesen und führt zu einem schlechten Timing seines Passes.
    • Es ist eine grosse Leistung, Blöcke zu überwinden und sich so den Spielrhythmus nicht aufzwingen zu lassen, damit man dem Ball nicht hinterherrennen muss. In dem Zusammenhang ist die Position des Verteidigers entscheidend, um die Effizienz der Blöcke zu verringern und sie vorauszusehen.
    • Die Kommunikation (Ankündigung des Blocks) ist wichtig. Aber das Wichtigste, um einen Block vorauszuahnen, ist ihn zu sehen (richtige Position)!
    • «Switch» darf nur als taktisches Mittel angewendet werden und erst dann eingesetzt werden, wenn die anderen defensiven Techniken erlernt worden sind. Darüber hinaus sollte «Switch» verwendet werden, um den defensiven Druck zu erhöhen und den Rhythmus des Spiels zu ändern und nicht, um weniger arbeiten zu müssen (inklusive Trainer!)
    Indirekte Blöcke
    • Vertikaler/diagonaler Block – Strong-Side: Darüber gehen (mit Schulter gegen Block). Dem Angreifer nur eine Richtung geben. Der Verteidiger muss so rasch wie möglich wieder in Passlinie sein.
    • Vertikaler/diagonaler Block – Weak-Side: zwischen Block und Verteidiger des Blockers durchgleiten. Immer eine Hand in der Passlinie behalten.
    • Horizontaler Block innen: den Angreifer zur Grundlinie stossen (ihm die Mitte nicht öffnen) und den Passwinkel zerstören
    • Stagger: selbe Technik wie für einen vertikalen Block auf der Strong-Side
    • Back Pick: Sprung zum Ball, über den Block folgen und Help vom Verteidiger des Screeners (Help and Recover)
    Direkte Blöcke
    • Help and Recover: Step-Out (zwei Schritte diagonal zum Ball, keinen Platz lassen zwischen Block und Help, Druck am Ball)
    • Keine Triangle-Situation zulassen (den direkten Pass hinter dem Block und gegenüber dem Block verhindern): der einzige mögliche Pass muss zum Screener sein, der rollt.
    • Help aus dem gegenüberliegenden Corner bei Pick and Roll und Rotation nur bei Pass zum Screener, der Richtung Korb rollt
    • Falls der Block weit weg von der Dreipunktlinie ist: unter dem Block durchgleiten
    Angriff – Grundregeln
    Ziele
    • Würfe mit hoher Prozentchance mit schnellem Spiel suchen
    • Situationen mit 1 vs 1 in Bewegung suchen
    • Würfe bei 1 vs 0 auf halbem Feld suchen (Fähigkeit, einen erworbenen Vorteil zu verwerten)
    • Kontrolle des Spielrhythmus
    • den gegnerischen physischen Druck nicht erleiden
    Wichtige Punkte
    • Spiel mit 4 aussen und 1 innen
    • dieselben Prinzipien haben für den Zonenangriff sowie für Mann gegen Mann
    • das Spiel basiert auf der Qualität der Pässe
    • das Spiel basiert auf dem Lesen der Situationen und nicht auf der Ausführung von Systemen
    • das Spiel basiert auf der Qualität des Spiels ohne Ball
    Points importants
    • Entscheid, bevor man den Ball in den Händen hat (Fähigkeit, vorauszuplanen)
    • den Ball nicht zu lange in den Händen halten
    • Vertikalität: nicht zu lange am Kreis bleiben
    • Initiative: die Initiative der Defensive behalten
    • Intensität: in jeder Bewegung agressiv sein
    • Rhythmus: z.B. muss der Ball mindestens einmal in der Innenzone gewesen sein (Pass oder Eindringen) und mindestens einmal die Seite gewechselt haben, bevor ein Wurf versucht wird
    • Eindringen-Pass-Pass und Eindringen (Extra-Pass) oder Eindringen-Pass-Eindringen sind möglich, aber mit Intersität und Agressivität
    • Arbeit der «Zweit»-Situationen (ausserhalb des Systems), um das Spiel ohne Ball zu entwickeln
    Gegenangriff
    • Den Instinkt des Gegenangriffs nicht wegen einer zu komplexen Transition verlieren
    • Vertikalität: so häufig wie möglich vertikale Pässe herausspielen
    • Priorität: 1vs1 des Flügelspielers oder Pass nach Innen (falls 1 vs 0)
    • Die Gesamtlänge und –breite des Spielfelds ausnutzen
    Gegen Man-to-Man Defense
    • 4 aussen + 1 innen
    • Das offensive Spiel mit Konzepten erarbeiten und nicht mit gewissen vorgeplanten Bewegungen
    • Mit weniger Blöcken arbeiten, dafür mit mehr Cuts und Spiel ohne Ball
    Gegen Zone
    • Einfachheit
    • Gegen alle Zonenarten anpassbar
    • Auf denselben Prinzipien basierend wie Man-to-Man
    Press - breaker
    • Kann gegen eine Man-to-Man Defense oder gegen Zonenverteidgung benutzt werden
    • Einfach, mit dem Ziel, schnell zum Abschluss zu kommen und nicht nur, den Ball nicht zu verlieren
    • «Safety Man»: immer einen Spieler hinter dem Ball
    • Vertikalität: so wenig diagonale oder horizontale Pässe wie möglich
    • Immer einen Spieler in der Nähe des gegnerischen Korbs haben
    Die Schweiz auf internationalem Niveau repräsentieren
    Umgang mit der schweizerischen und europäischen Sportelite
    Von seiner Leidenschaft leben
    Botschafter für seinen Sport sein
    Die sportliche Leistung pflegen

    Auf dem Weg zum Berufssport: Elite


    In der Regel sind die Athleten dieser Kategorie im Erwachsenenalter. Sie bestreiten internationale Wettkämpfe und messen sich mit der Elite der Kategorie (Senioren Europameisterschaft, EuroCup usw.). Auf nationalem Niveau sind sie in einem professionellen Club in der obersten schweizerischen oder ausländischen Liga.


    Elite 1  (E1)

    Die Spieler haben sich in einer professionellen Mannschaft verpflichtet und/oder sind für die Nationalmannschaft selektioniert worden, um die Schweiz im Ausland zu vertreten. Sie verfügen über eine dem Sport gewidmeten Struktur und konzentrieren sich auf die Leistung.


    Elite 2  (E2)

    Wie in der Phase E1 mit einer angemessenen, professionellen Umgebung und Teilnahme und viel Spielzeit bei internationalen Wettkämpfen mit dem Club oder der Nationalmannschaft. Mit der Nationalmannschaft an den Qualifikationen für die Europameisterschaft teilnehmen. 

    Zusammenfassung - ELITE

    Niveaus und Ziele FTEM E1
    Die Schweiz auf internationalem Niveau repräsentieren
    E2
    International Erfolg haben
    Trainingseinheiten Teilzeit + Arbeit. Teilzeit + Studium Berufssport
    Gewünschtes Umfeld Physischer und mentaler Trainer und medizinische Struktur, die auf Leistungssport ausgerichtet ist. Individuell abgestimmte Einheiten Physischer und mentaler Trainer und medizinische Struktur, die auf Leistungssport ausgerichtet ist. Individuell abgestimmte Einheiten
    Anerkennung Beitritt in professionellen Club. Auswahl in Senioren-Nationalmannschaft Beitritt und Durchbruch in professionellem Club in der Schweiz oder im Ausland. Auswahl in Senioren-Nationalmannschaft
    Wettkampf Nationalliga A. Senioren-Europameisterschaft Internationale Wettkämpfe (EuroCup, Euroleauge, grosse ausländische Meisterschaft)
    Wettkampfumfang 35 bis 45 Begegnungen pro Saison 45 bis 70 Begegnungen pro Saison
    Trainingsarten Mind. 6 Trainings für individuelle und gemeinsame Arbeit. 3 Trainings für die sportliche Entwicklung Trainings vom Wettkampfkalender abhängig
    Trainergrad Trainer Leistungssport, Diplom Berufstrainer Berufstrainer
    Trainerausbildung 33 Kurstage+ Lager (Auswahlmod.) + 21 Tage BT Reg. 33 Kurstage+ Lager (Auswahlmod.) + 21 Tage FEP Reg. + 53 Tage BT Nat.
    Einleitung

    Der Schwerpunkt liegt in der Spezialisierung des Spielers unter Berücksichtigung seiner letztendlichen Position. Die Idee ist, vom Profil eines Generalisten zum Spezialisten zu gelangen. An den Stärken jedes Spielers muss prioritär gearbeitet werden, damit jeder Spieler eine Palette an starken Punkten entwickeln kann. Gleichzeitig müssen die Schwächen ausgemerzt werden.

    Gruppenregeln Mit Einbeziehen. Dies ist das Anfangsstadium, dasjenige, wo jedes Mitglied versucht festzustellen, ob es wirklich zur Gruppe gehört, ob es das Gefühl hat, miteinbezogen zu sein. Die Gruppe ist mental nicht sehr produktiv. Die psychische Energie der Kameraden wird von ihren emotionellen Bedürfnissen und persönlichen Beschäftigungen absorbiert. Bestätigung. Sobald sich die Mehrzahl der Mitglieder einbezogen fühlt, tritt eine andere Dynamik zu Tage. Die Bestätigung seiner selbst. Der Wettkampf in der Mannschaft kann heftig sein und ausser-gewöhnliche individuelle Leistungen fördern – aber manchmal auf Kosten der anderen. Die Mitglieder ergründen ihre eigenen Stärken. Die Mannschaft kann an Produktivität aufholen, was sie an Zusammenhalt einbüsst. Dieses Stadium ist notwendig und heilsam für die Gruppendynamik. Mit einem autoritären Trainer können sich die aggressiven Regungen nicht auf latente Weise ausdrücken. Er rettet den Schein. Es braucht länger, bis sich die Regungen ausbalanciert haben. Es gilt hervorzuheben, dass eine Mannschaft bereits jetzt sehr produktiv sein kann und sie ein grosses Potenzial entwickeln kann. Die meisten Sportmannschaften kommen nie über dieses Stadium hinaus. Weiter gehen würde bedeuten, aus der Norm auszuscheren, d.h. das Autoritätsprinzip zu hinterfragen, um zu demjenigen der Gemeinschaftsverantwortung zu gelangen. Zusammenarbeit. Um das Stadium der Zusammenarbeit zu erreichen, müssen unbedingt die folgenden Etappen durchschritten werden: nach einem Gespräch mit allen die gemeinsamen Ziele der Mannschaft abmachen

    Spezifisch

    Defensive – Prinzipien und Regeln
    Einleitung
    • Die härteste Defensivarbeit kommt zustande, wenn man gleichzeitig Situationen lösen muss, in denen sich der Ball viel bewegt und das Spacing zwischen den Spielern gut ist.
    • Wir wollen eine Verteidigung, die auf der individuellen Verantwortung jedes Spielers beruht.
    • Wir wollen Regeln festlegen, die wir kontrollieren können
    • Wir wollen einfache Sachen konzeptuell bearbeiten, Prinzipien geben, mit denen jeder klar kommt, ohne Komplikationen. Es muss auf einen grossen Zusammenhalt und eine grosse Logik in allen Regeln und Prinzipien geachtet werden
    • Wir wollen Spieler, die das Spiel lesen können und die gemeinsamen Prinzipien einhalten (es ist dasselbe Problem wie beim Angriff, wo man intelligente Spieler will). Alle müssen die Ideen und das allgemeine Prinzip verstehen, denn man kann nicht alles vorausplanen. Der Spieler muss sich dem Spiel anpassen und es lesen!
    • Kommunizieren ist eine gute Sache in der Defensive, aber nicht die wichtigste, denn die Verteidiger müssen trotzdem das Spiel sehen (was wichtig ist, denn man kann früher planen). Die Kommunikation ist unabdingbar bei blinden Blöcken.
    • Die Verteidigung ist unser Markenzeichen! Jeder ist stolz, seinen Beitrag zu einer Gemeinschaftsdefensive zu leisten. Eine gute Verteidigung entlastet die nächste Angriffsaktion und ermöglicht der Mannschaft, mehr Gegenangriffe zu starten.
    • Wir wollen: ein 1vs1 auf einem Viertel des Spielfelds erzwingen, das Timing der gegnerischen Offensive und die Passwinkel zerstören (Spacing) und die Initiative gegenüber den Angreifern behalten.
    Regeln
    • Wir wollen: ein 1vs1 auf einem Viertel des Spielfelds erzwingen
    • Das Timing der gegnerischen Offensive und die Passwinkel zerstören (Spacing)
    • Die Initiative gegenüber den Angreifern behalten
    • Keinen Pass auf Höhe der Freiwurflinie (Spacing)
    • Keine nicht-verhinderten Pässe im Halbfeld (keine Vorgabe der Strong/Weak Side)
    • Den Ball auf einer Seite des Spielfelds halten (1vs1 Situation auf einer Seite erzwingen)
    Verteidigung – Blöcke
    Verteidigung gegen Off-Ball Screens
    • Diagonaler Block - Strong-Side: Darübergehen (mit Schulter gegenüberliegend von Block, und in Passlinie). Dem Angreifer nur eine Richtung geben. Der Verteidiger des Screeners spielt zwischen dem Ball und dem Block in Kontakt mit seinem Spieler und täuscht einen Switch an (Achtung beim Passwinkel), um den Angreifer zu verlangsamen.
    • Den Angreifer dazu zwingen, sich vom Block zu entfernen. Der Verteidiger muss so schnell wie möglich wieder in der Passlinie sein. Er muss den Angreifer zwingen, auf 45° raus zu gehen. Falls der Angreifer «curlt», hilft der Verteidiger des Screeners, er spielt zwischen dem Ball und seinem Angreifer in Kontakt mit seinem Spieler und «switcht», falls sich beide Spieler in der Zone befinden. Bei einem Drive hilft der Innenspieler auf der Strong Side (Timing der Help ist wichtig) Handstellung nutzen bei Help (Innenspieler Hände oben, Aussenspieler Hände unten). Falls der Angreifer den Ball am High Post empfängt, Help und Recover des Verteidigers, der den Passeur verteidigt, um Drive zu verhindern.
    • Diagonaler Block – Weak-Side: Zwischen dem Block und dem Verteidiger des Screeners durchgleiten. Immer eine Hand in der Passlinie behalten. Bei «Fade» in den Corner und Drive: Help auf der Grundlinie des Innenspielers und «Switch», falls nötig.
    • Horizontaler Block: Ausnutzen des Blocks verhindern (wir spielen in der Passlinie), zur Grundlinie zwingen. Der Passwinkel ist fundamental in dieser Situation.
    • Vertikaler Block – Strong-Side: Ausnutzen des Blocks verhindern, indem man frontal spielt (Face-Face)
    • Vertikaler Block – Weak-Side: Zwischen dem Block und dem Verteidiger des Screeners durchgleiten.
    • Stagger: Face-Face und Ausnutzen des Blocks verhindern. Danach folgen, falls der Angreifer die Screens nutzen kann. Auf engem Raum arbeiten: Der Verteidiger des zweiten Screeners muss in der Passlinie sein (hauptsächlich bei vertikalem Block). Der Verteidiger des ersten Screeners spielt zwischen den beiden Innenspielern.
    • Back Pick: Sprung zum Ball, über den Block folgen und Help des Verteidigers des Screeners (Help and Recover). In dieser Situation verstärkt mit den Passwinkeln arbeiten.
    • Flex: Switch 2-3 und Block verhindern
    • Block 1-2-3: «Switch» / Block 4-5: «Switch». Falls «Switch»: «Switch» + «Deny» -> mit der Aussenschulter Kontakt gegen die Brust des Angreifers, um ihn vom Ball zu entfernen.
    Verteidigung gegen Pick and Roll
    • Help and Recover: Step-Out (zwei Schritte diagonal zum Ball, keinen Platz lassen zwischen Block und Help), Bewegung der Hände (Auf der Seite des Blocks die Hand unten, auf der anderen Seite die Hand oben. Umgekehrt beim Verteidiger des Ballträgers). Den Angreifer nicht auf der anderen Seite des Blocks vorbeilassen. (Verteidiger des Ballträgers: mit Aussenbein abstossen und mit Unterarm Kontakt zu Angreifer machen. Unterhalb der Help Defense über dem Block durchgleiten.) Senioren und U21: Rotation und «Switch» möglich je nach Situation (grundsätzlich zwischen zwei Innenspielern). U16/U18: Help und Rotation im gegenüberliegenden Corner, egal, wie die Situation ist. Der Spieler, der gegen den rollenden Screener helfen kommt, muss sehr hoch helfen (gepunktete Linie), bleibt aber auf der Passlinie. Die einzige Passmöglichkeit ist zum rollenden Screener.
    • In dem Moment, in dem der Spieler der zum Korb rollt, den Ball und die Help nicht sehen kann, muss man viel arbeiten. (Offensive Foul suchen, den Spieler nicht das Spiel lesen lassen)
    • « Kontrollieren »: Der Verteidiger des Screeners verlässt die Zone nicht und ist verantwortlich für den Drive (Position zwischen Ball und Korb) währendem der andere Verteidiger seinem Spieler folgt und für den Wurf verantwortlich ist. «Switch», falls der Ballträger zum Korb angreift. Falls der Ballträger Raum schafft, «Recover». «Switch» bei Pop-Out des Screeners. Beim Kontrollieren einen Schritt unter den Angreifer machen, der den Block gestellt hat und «flasht». Nicht zum Ball gehen.
    • Falls der Pick weit von der 3-Punkt-Linie entfernt ist, unter dem Block durchgleiten + der Innenspieler, der den Block verteidigt, hilft (er verteidigt 2 oder 3 Schritte unter dem Block). Achtung der Aussenspieler muss sein Gleichgewicht behalten können. Nicht durch Drive geschlagen werden.
    Angriff
    Leitgedanken
    • Spiel basiert auf der Qualität des Spiels ohne Ball.
    • Weniger Blöcke und mehr Cuts.
    • Die Verteidigung eher mit Pässen in Bewegung bringen als mit Dribbling und Blöcken.
    • Unserem Spiel eine Identität geben.
    • Wir wollen den Trainern keine Set-Plays aufzwingen. Hingegen wollen wir, dass die Trainer ein Spiel aufbauen, das unserer Philosophie entspricht.
    Wichtige Punkte
    • Spiel Lesen
    • Spacing
    • Timing
    • Qualität der Pässe
    • Spiel ohne Ball (sich freistellen, Spiel bei Drive, Spiel, wenn Ball am Low-Post usw.)
    Gegenangriff
    • Spieleinwurf durch einen der beiden Innenspieler.
    • Erster Pass zum Point Guard: Füsse in Spielrichtung
    • Suche des zweiten Passes (Vertikal, bis in die Ecke vordringen)
    • Priorität: 1vs1 des Flügelspielers oder Pass nach Innen (falls 1vs0)
    • Die Gesamtlänge und –breite des Spielfelds ausnutzen
    • Spacing (Einhalten der Regeln des Spacings)
    • Ball nach Innen bringen als Priorität unseres Transition-Games
    • Den Instinkt des Gegenangriffs nicht wegen einer zu komplexen Transition verlieren
    Gegen Man-to-Man Defense

    Mit der Spezialisierung der Spielpositionen beginnen

    Ein Aushängeschild für den Schweizer Sport sein
    In seiner Disziplin auf internationalem Niveau dominieren
    Sich mit persönlichem, technischen Staff umgeben
    Sich in den Medien von Experten repräsentieren lassen

    Die Dominanz einer Disziplin: Mastery


    «Ein Athlet, der Meisterschaften oder Medaillen in den höchsten Ligen (NBA oder Euroleague) gewonnen hat und eine Schlüsselrolle in seiner Mannschaft innehat.»

    Zusammenfassung - MASTERY

    Niveaus und Ziele FTEM M
    Dominieren der Sportspezialität
    Trainingseinheiten Professionell
    Gewünschtes Umfeld Professionelle Struktur und persönliches Umfeld auf international höchstem Niveau
    Anerkennung Beitritt und ständiger Durchbruch und kont. Bestätigung in einem Club auf Weltniveau (Euroleague – NBA)
    Competition Internationaler Wettkampf (Euroleauge, NBA, Europa- oder Weltmeisterschaft)
    Wettkampfumfang 60 bis 100 Begegnungen
    Trainingsarten Trainings vom Wettkampfkalender abhängig
    Trainergrad Berufstrainer
    Trainerausbildung BT Nat.
    Stay
    tuned!
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