An der heutigen Pressekonferenz hat Swiss Basketball seine strategische Vision für die kommenden Jahre enthüllt und damit einen Meilenstein in seiner Entwicklung markiert. Die Strategie basiert auf einer Reihe von Reformen und Projekten, die den Basketball in der Schweiz umwandeln und seine Position auf der internationalen Bühne stärken sollen.
Seit Beginn des Jahres 2024 befindet sich Swiss Basketball in einem umfassenden Übergangs- und Reorganisationsprozess. Dabei wurde das Generalsekretariat modernisiert, was eine Voraussetzung für eine grosse Anpassung der Governance-Strukturen des Verbandes ist. Diese Neuorganisation, die bis Juni 2026 dauern wird, umfasst Veränderungen im Verwaltungsrat, im Exekutivkomitee, in den Kammern und in den Kommissionen der Regionalverbände. Das Ziel ist klar: ein solides Fundament, um eine effizientere und den Ambitionen von Swiss Basketball besser angepasste Verwaltung zu gewährleisten.
Die Entwicklung der strategischen Vision umfasst drei Hauptphasen: eine gründliche Analyse, die Entwicklung konkreter Programme und schliesslich deren Umsetzung bis Ende 2026. Jedes Programm wird mit konkreten Projekten detailliert beschrieben, von denen einige bereits in Planung sind, während andere schon gestartet wurden. Diese Vision spiegelt den Willen des Verbandes wider, zu professionalisieren und zu inspirieren und gleichzeitig die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wachstum des Basketballs im ganzen Land zu schaffen.
Andrea Siviero, Präsident von Swiss Basketball: "Die Aufgabe des Verbands ist es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die es dem Schweizer Basketball, den Vereinen und den Regionalverbänden ermöglichen, sich zu entwickeln."
Zu den strategischen Prioritäten von Swiss Basketball gehört es, das Niveau der nationalen Wettkämpfe zu erhöhen, die Sportinfrastruktur zu entwickeln und die Präsenz des Basketballs in der Schweiz zu vergrössern, insbesondere durch die Durchführung von Grossanlässen in der Deutschschweiz. Der Verband strebt zudem an, eine leidenschaftliche Fanbasis zu aktivieren, die Sichtbarkeit des Sports zu maximieren und lokale Vereine aktiv zu unterstützen. Parallel dazu bleibt die Optimierung der Governance ein zentraler Pfeiler, um die Nachhaltigkeit dieser Initiativen zu gewährleisten.
Auch die Nationalteams stehen im Zentrum dieser Dynamik. Das hoffnungsvolle Frauenteam wird im Februar 2025 seine Qualifikationsspiele für die EuroBasket Women in Aarau austragen. Das Männerteam startet zur gleichen Zeit sein Qualifikationsfenster mit entscheidenden Spielen gegen Irland und den Kosovo.
Die Schweiz wird zudem Gastgeber eines internationalen Grossereignisses sein: der FIBA U19 Weltmeisterschaft. Die Ticketpakete werden am 17. Dezember verfügbar sein, die Gruppenauslosung findet am 31. Januar 2025 im Olympischen Museum in Lausanne statt, und die Spiele werden ab dem 28. Juni 2025 in der Vaudoise Arena ausgetragen. Diese Veranstaltung unterstreicht die wachsende Rolle unseres Landes im weltweiten Basketball und bietet eine einzigartige Gelegenheit, den Sport einem breiteren Publikum vorzustellen.
Erik Lehmann, Generalsekretär von Swiss Basketball: "Die Schweiz ist international immer stärker vertreten. Die FIBA hat uns mit der Organisation des weltweit grössten Basketballanlasses, der im Jahr 2025 durchgeführt wird, betraut. Unsere Nationalteams, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, zeigen, dass wir in voller Besetzung grosse Ambitionen haben können, an internationalen Grossanlässen teilzunehmen."
Mit dieser strategischen Vision und diesen Initiativen bekräftigt Swiss Basketball sein Engagement, eine echte Wirtschaft rund um den Basketball aufzubauen und gleichzeitig dem Sport im Land neue Impulse zu verleihen.