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National teams 07.07.2026

Die Schweizer Nationalmannschaft unterliegt in Istanbul

Nach ihrer starken Leistung gegen Serbien am vergangenen Donnerstag, die trotz der Niederlage Mut machte, reiste die Schweizer Männernationalmannschaft direkt im Anschluss nach Istanbul, wo sie auf die Türkei traf – einen Gegner, dem sie bereits im November 2025 gegenübergestanden hatte.


Spielverlauf

Obwohl die Schweiz im Rennen um die Qualifikation für den FIBA World Cup 2027 bereits ausgeschieden war, wollte sie ihren positiven Trend fortsetzen und beweisen, dass sie mit den besten europäischen Nationen mithalten kann. Das Team von Ilias Papatheodorou erwischte einen ausgezeichneten Start und hielt den türkischen Angriffen von Beginn an stand. Nach dem ersten Viertel führte die Türkei lediglich mit drei Punkten (22:19).

Im zweiten Viertel erhöhten die Gastgeber jedoch das Tempo. Innerhalb von etwas mehr als vier Minuten bauten sie ihren Vorsprung auf bis zu zwölf Punkte aus und schienen die Kontrolle über das Spiel übernommen zu haben. Die Schweizer gaben sich dennoch nicht geschlagen und kämpften sich dank ihrer Führungsspieler Schritt für Schritt zurück. Alex Schumacher erzielte die letzten sieben Punkte seines Teams vor der Halbzeit und verkürzte den Rückstand auf 47:41.

Das dritte Viertel erwies sich letztlich als spielentscheidend. Während die Schweiz den Anschluss hätte halten müssen, um auf eine Überraschung hoffen zu können, legte die Türkei nochmals zu. Mit einer starken Leistung auf beiden Seiten des Feldes setzte sie sich rasch ab und ging mit einem Vorsprung von 24 Punkten in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel wussten die Schweizer, dass die Aufgabe äusserst schwierig geworden war. Die Türkei kontrollierte das Spiel weiterhin souverän und liess keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Beide Mannschaften erzielten in den letzten zehn Minuten rund zwanzig Punkte, sodass der deutliche Abstand bis zur Schlusssirene bestehen blieb. Die Türkei gewann schliesslich klar mit 95:72.


Die Leistung der Schweizer Spieler

Auf Schweizer Seite war Alex Schumacher erneut der offensive Leistungsträger. Mit 23 Punkten – nahezu einem Drittel aller Schweizer Zähler – sowie 4 Rebounds und 5 Assists zeigte er eine rundum überzeugende Leistung.

Auch die Brüder Toni und Niko Rocak trugen mit 11 beziehungsweise 12 Punkten ihren Teil dazu bei und sorgten dafür, dass die Schweiz während eines grossen Teils der Begegnung in Schlagdistanz blieb.

Selim Fofana hingegen erlebte einen schwierigeren Abend. Trotz einer Einsatzzeit von 22 Minuten wurde er von der türkischen Verteidigung gut kontrolliert und kam lediglich auf zwei Punkte.


Türkische Spieler auf Weltklasseniveau

Die Türkei konnte auf mehrere Spieler zurückgreifen, die auf höchstem internationalem Niveau aktiv sind. Der mit Spannung erwartete Alperen Şengün von den Houston Rockets bestätigte seine Klasse mit 17 Punkten, 6 Rebounds und 5 Assists in rund 30 Minuten Spielzeit.

Unterstützt wurde er hervorragend von Ömer Yurtseven, dem Topscorer der Türkei mit 18 Punkten, sowie von Cedi Osman und Adem Bona, die jeweils 15 Punkte erzielten. Letzterer steht bei den Philadelphia 76ers unter Vertrag und unterstrich einmal mehr die grosse Qualität und Tiefe des türkischen Kaders.

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