Die beiden Halbfinale des SBL Cup Men finden am Samstag in der Pierrier-Halle statt. Um 16.00 Uhr trifft Fribourg Olympic auf den BBC Monthey-Chablais und um 19.00 Uhr Union Neuchâtel Basket auf den Titelverteidiger Lions de Genève. Das Finale ist für den Sonntag, 2. Februar um 16.00 Uhr geplant. Ihm geht das Frauenfinale um 13.00 Uhr voraus, in dem sich der BC Winterthur und der vierfache Titelträger BCF Elfic Fribourg gegenüberstehen werden.
Im ersten Halbfinal trifft Fribourg Olympic, das am Ende der ersten Runde auf dem ersten Platz war, auf den fünftplatzierten BBC Monthey-Chablais. Dieser hat es geschafft, im Tessin Spinelli Massagno rauszuwerfen, das letztes Jahr Finalist gewesen war. Die Freiburger ihrerseits haben mühelos die Lugano Tigers eliminiert. Sie sind die Mannschaft mit den meisten Titeln in diesem Wettkampf. Sie haben fünf Mal gewonnen und waren 12 Mal im Finale der insgesamt 16 Austragungen. Nach vier Siegen in Serie zwischen 2007 und 2010 war ihnen der Erfolg in sechs Finalen verwehrt, bis sie schliesslich 2018 gegen die Lugano Tigers endlich wieder mal gewannen. Letztes Jahr schieden sie im Halbfinal gegen SAM Basket Massagno aus, was ein kleiner Wermutstropfen in ihrer ausserordentlichen Saison war. Der BBC Monthey-Chablais hat seinerseits zwei Titel geholt, 2016 und 2017. In dem Jahr haben die Walliser gegen den Freiburger Gegner den Final gewonnen. 2005 waren sie ebenfalls im Final, verloren aber gegen den damals unschlagbaren BC Boncourt. Die beiden bisherigen Begegnungen der Meisterschaft gingen beide zu Gunsten der Männer von Petar Aleksic aus, 88:71 und 72:84. Die Walliser rechnen fest mit ihrem neuen Ausländer, Vincent Baily.
Im zweiten Halbfinal spielen die Lions de Genève, zweitplatzierte am Ende der ersten Runde und Titelverteidiger, gegen Union Neuchâtel Basket, drittplatzierte. Die Genfer hatten letztes Jahr das Finale gegen SAM Basket Massagno gewonnen. Die Neuenburger haben den Titel einmal gewonnen, indem sie 2014 den Gegner des Tages, nämlich die Genfer, geschlagen haben. Das war das einzige Jahr, in dem sie das Finale dieses Wettkampfs erreicht haben. Drei Titel für die Lions de Genève in den Jahren 2013, 2015 und 2019 respektive vier, wenn man den Sieg der Geneva Devils im Jahr 2004 zählt, dem ersten Finale in der Geschichte dieses Wettkampfs. Die Genfer haben bisher nur ein Finale verloren, dasjenige von 2014 gegen die Neuenburger. Letztes Jahr sind sie sich ebenfalls im Halbfinal begegnet, aber in einer ganz anderen Dynamik: die Lions de Genève waren die klaren Favoriten, litten aber, bis sie die Union-Spieler bezwingen konnten. Heute ist die Realität ganz anders, denn die Männer von Daniel Goethals zeigen eine exzellente Saison und sind in der Meisterschaft auf Rang 2, vor den Männern der Pommier-Halle. Je ein Sieg und eine Niederlage für beide Teams in der SB League, wo sich beide auswärts durchsetzen konnten, die Genfer mit 68:76 und die Neuenburger mit 75:76. Um sich für das Halbfinale vom Samstag zu qualifizieren, hatte Union Neuchâtel Basket gegen Pully Lausanne Foxes keine Mühe, wo hingegen die Lions de Genève bis zu den letzten Sekunden gelitten haben, um Vevey Riviera Basket zu schlagen.