Letztes Jahr hatte der BCF Elfic Fribourg gegen Portes du Soleil BBC Troistorrents gewonnen, dieses Jahr gegen den BC Winterthur in der Sporthalle Isles in Yverdon-les-Bains und so seinen Titel behalten. Die Freiburgerinnen haben endlich gegen die zürcherische Mannschaft gewinnen können, nachdem sie die Finale des Patrick Baumann Swiss Cups in den Jahren 2017 und 2019 zweimal gegen sie verloren hatten. Für die Schützlinge von Daniel Rasljic bedeutet dies eine erste Finalniederlage nach den beiden Erfolgen des Patrick Baumann Swiss Cups und demjenigen des SuperCups 2017. Die Partie war bis am Schluss sehr ausgeglichen, und die Spielerinnen von Jan Callewaert haben erst ganz am Schluss trumpfen können. Auch wenn drei Wochen vor dem Meisterschaftsbeginn noch an vielen Details gearbeitet werden muss, haben beide Mannschaften doch die ganze Zeit ein intensives Spiel gezeigt, was eine interessante SB League Meisterschaft verspricht. Der Matchbeginn fiel knapp zu Gunsten der Winterthurerinnen aus, danach holten die Elfen langsam, aber stetig auf, um schliesslich einen maximalen Vorsprung von 9 Punkten zu Beginn der zweiten Spielhälfte auszuweisen. Die Deutschschweizerinnen kamen aber wieder heran und überholten sogar am Ende des dritten Viertels. Vor den entscheidenden Schlussminuten stand es 63 zu 60, dann gelangen Alexia Rol und Courtney Range zwei Dreipunktwürfe und drehten so das Spiel zu ihren Gunsten. Ein Erfolg, der mit dem Schlussresultat von 73 zu 63 endete. Marielle Giroud wurde zur wertvollsten Spielerin MVP mit 17 Punkten, 12 Rbds, 3 Assists und 5 Steals gewählt. Der Match wurde mit Rebounds entschieden, es gab 24 Offensivrebounds zu Gunsten der Freiburgerinnen und 24 verlorene Bälle während Angriffsspielen der Winterthurerinnen, gegenüber 14 der Freiburgerinnen.