Fribourg Olympic hat den 21. Titel in seiner Geschichte gewonnen, den fünften in Folge. Das Team setzte sich am Dienstag, den 13. Juni, im Spiel 4 des Play-off-Finales um den Titel gegen Spinelli Massagno durch. Ein Sieg in dieser Serie mit 3 zu 1 für sich entscheiden. Die Freiburger wollten ihrem ikonischen Trainer Petar Aleksic einen letzten Meistertitel schenken, was ihnen auch perfekt gelang, aber es war nicht einfach, diesen letzten Erfolg zu erringen. 6 Meistertitel, 5 Patrick Baumann Swiss Cup, 3 SBL Cup und 4 SuperCup-Titel stehen in seinem Palmarès. Die Freiburger begannen das Spiel sehr kompliziert, verloren viele Bälle und fanden nicht die richtige Wurfquote gegen die Tessiner, die den Rhythmus beherrschten und viele kollektive Lösungen fanden. 6 zu 8 in der 3. Min, bevor ein Zwischenspurt von 0 zu 11 den Männern von Salvatore Cabibbo einen Vorsprung von 13 Punkten brachte, 6 zu 19 in der 6. Min. Der Vorsprung erreichte sogar ein Maximum von 15 Punkten in der 9. Min, 10 zu 25. Die Freiburger konnten zu Beginn des zweiten Viertels etwas reagieren, aber die Tessiner behielten die Kontrolle über das Spiel. Der Wendepunkt des Spiels war vielleicht das Ende der ersten Halbzeit, als die Bewohner von Nosedo zahlreiche Chancen verpassten, um einen größeren Abstand zu schaffen, 26 zu 36 endlich zur Pause. In der zweiten Halbzeit änderte sich die Physiognomie des Spiels, da die Freiburger in der Defensive mehr Druck ausübten und endlich ein wenig Trefferquote fanden. 36 zu 39 in der 23. Min. Zwei aufeinanderfolgende Dreier von Roberto Kovac brachten sie kurz darauf sogar wieder in Führung, 42 zu 41. Als es in die Money-Time ging, stand es 57 zu 51, aber das Momentum hatte sich wohl auf die andere Seite verlagert. Die Tessiner ließen jedoch nicht locker und kamen in der 32. Min sogar bis auf zwei Längen heran, 59 zu 57. Zwei aufeinanderfolgende Dreier von Boris Mbala und Arnaud Cotture sowie ein And One des Erstgenannten ermöglichten es Fribourg Olympic, gegen die leidenden Tessiner klar in Führung zu gehen, 68 zu 57 in der 35. Min. Die Bewohner von Saint-Léonard verwalteten ihren Vorsprung bis zum Schluss und gewannen schlussendlich mit 82 zu 70. 23 Punkte erzielte Fribourg Olympic durch Gegenangriffe gegen 4. 44 Punkte erzielten die Spieler von der Bank gegen 12. 46 Rebounds gegen 32. Die Tessiner konnten vor allem nicht mithalten und kassierten allein in der zweiten Halbzeit 56 Punkte gegenüber 26 in der ersten. Die Freiburger zeigten in den letzten 20 Spielminuten ein ganz anderes Gesicht. MVP der Finalserie Roberto Kovac