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Swiss Cup 12.04.2026

Freiburger Doppelsieg vor über 2'000 Zuschauern

In der beeindruckenden Mobiliar Arena in Bern haben Olympic und Elfic den Patrick Baumann Swiss Cup zurückerobert, der ihnen im vergangenen Jahr entgangen war. Union Neuchâtel und Genève LPLO forderten die Favoriten am Samstag heraus. Reaktionen.

Ein Finale gewinnt man in der Verteidigung – das ist die wichtigste Erkenntnis aus dem Duell zwischen Fribourg Olympic und Union Neuchâtel (71:58), das vor 2'075 Zuschauern ausgetragen wurde. «Ein Cupfinale gewinnt man normalerweise in der Verteidigung. Wir haben das Spiel gewonnen, obwohl wir nur 50 % unserer Freiwürfe und 11 % unserer Dreipunktewürfe getroffen haben», bemerkt der Freiburger Trainer Thibaut Petit, der seiner Saison damit eine zweite Trophäe hinzufügt. «Wir hatten heute wirklich Freude daran, zu verteidigen, und das ist das, was wir mitnehmen werden», ergänzt Bryan Colon.

Obwohl Neuchâtel zu Beginn des Spiels führte (11:6), belasteten insbesondere die Ballverluste (24:10) die Neuenburger. «Unsere Reboundkontrolle war ungenügend und wir haben viele Bälle verloren. Es ist schwierig, ins Spiel zurückzukommen, wenn man solche Fehler macht», analysiert Izan Le Meut. «Ich bin sehr stolz auf mein Team», reagiert Trainer Chad Timberlake trotz der Niederlage. Für beide Teams geht es bereits am kommenden Wochenende mit den Playoffs weiter.


Genf gegen Elfic etwas überfordert

Im Frauenfinale (1'715 Zuschauer) liess das erste Viertel ein einseitiges Spiel zugunsten von Fribourg befürchten (35:17). «Wir haben mit unserer geringen Erfahrung und unserer ganzen Jugend gespielt. Wir sind sehr zögerlich ins Spiel gestartet, die Spielerinnen hatten zunächst etwas Angst vor dem Ereignis, danach haben wir unser Spiel durchgezogen und viel Intensität gezeigt», bestätigt der Genfer Trainer Romain Petit.

Sein Team reagierte im zweiten Viertel (21:14). «Wir haben im zweiten Viertel angefangen zu verteidigen», sagt die Genferin Marie Boirard. Genève kam bis auf sechs Punkte heran (37:31), doch Elfic – getragen von seinen Ausländerinnen Nia Clouden (27 Punkte) und Koi Love (25 Punkte) – sicherte sich letztlich den Titel (95:68), nachdem er im Vorjahr an Nyon verloren gegangen war. Bereits am Mittwoch steht Fribourg im Playoff-Finale gegen Nyon.

In den weiteren Finals des Tages gewannen die Pully Lausanne Foxes das U18-Duell gegen Bernex Basket mit 70:56, die Lionnes de Genève setzten sich im U16 gegen Bernex Basket mit 99:36 durch, und das Rollstuhl-Basketballfinale ging an St. Gallen, das die Jura Raptors mit 66:43 besiegte.

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