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SBL Cup Leagues 02.02.2026

Zwei hochspannende Finals – und am Ende bleiben die Trophäen in Freiburg

Beide Finals des SBL Cup hielten am Sonntag in Montreux, was sie versprachen. Im Männerfinale lagen Fribourg und Genf zwei Minuten vor Spielende mit 77:77 gleichauf, ehe sich Olympic mit 87:77 durchsetzte. Im ersten Spiel des Nachmittags standen sich die Spielerinnen von Fribourg und Nyon 2:30 Minuten vor der Schlusssirene mit 93:93 gegenüber, bevor Elfic mit 99:93 gewann.

«Dieser Titel bestätigt fünf bis sechs Monate harter Arbeit!» Die Zufriedenheit von Bryan Colon nach dem Sieg erklärt sich auch durch den offenen Spielverlauf: «Wir haben es verdient, wir haben bei –7 nicht aufgegeben. Wir haben eine unglaubliche Mannschaft, wir ziehen alle am gleichen Strang – das ist selten», lobte der Spieler von Fribourg Olympic. Vor über 1’500 Zuschauern und leidenschaftlichen Fans beider Teams ging Fribourg zunächst in Führung, ehe die Lions das Skore übernahmen. In den letzten zwei Minuten machten laut Genfs Trainer Patrick Pembele «der Kampfgeist von Fribourg, die Tiefe der Bank und der Ausschluss von drei unserer Schlüsselspieler wegen fünf Fouls» den Unterschied. «Eine grosse Enttäuschung» herrschte beim Genfer Captain Noé Anabir. In der Schlussphase überraschte Fribourgs Trainer Thibaut Petit zudem mit einer Zonenverteidigung: «Wir haben sie nie trainiert! Uns fehlte defensive Konzentration, wir mussten eine kollektive Energie wiederfinden, und diese Verteidigung hat uns dabei geholfen», erklärt der belgische Coach. «Dieses Final Four ist nicht nur ein Spiel, es sind acht Viertel, die man managen muss, um am Ende möglichst frisch zu sein. Ein grosses Kompliment an alle meine Spieler, weil sie ihr Ego zugunsten des Teams zurückgestellt haben», freut sich Thibaut Petit – unter anderem mit Blick auf den Start von Aloïs Leyrolles und den späten Einsatz von Massimiliano Dell’Acqua.


Elfic–Nyon: ein packendes Finish und eine Revanche in Aussicht

Obwohl Elfic im Frauenfinale gegen Nyon zeitweise mit bis zu 20 Punkten führte, fiel die Entscheidung erst in den letzten zwei Minuten. «Es war wichtig, diesen Titel erneut zu gewinnen. Nyon hat nie aufgegeben, wir hätten dieses Spiel viel früher entscheiden müssen – vielleicht ein Zeichen unserer fehlenden Finalerfahrung. Aber ich bin sehr glücklich über diesen Titel, er war wichtig, um ein Zeichen zu setzen», freut sich Fribourgs Walliser Trainer Romain Gaspoz, der versichert, er habe «die Kirche wieder ins Dorf Evolène zurückgestellt». «Am Ende der letzten Saison waren wir ganz unten, und diese Saison wollen wir alles zurückgewinnen – das ist unsere Mentalität», bestätigt Julija Matic. Elfic konnte insbesondere auf seine Ausländerinnen zählen: 34 Punkte von Koi Love und 24 Punkte von Nia Clouden. Bei Nyon, das ohne seine verletzte Topscorerin Frida Formann auskommen musste, war Kapitänin Laure Margot mit 31 Punkten die erfolgreichste Werferin. «Wir haben die Ressourcen, um zurückzukommen, und vielleicht hat uns am Ende etwas die Effizienz gefehlt», analysiert Waadtländer Trainer Loan Morand. «Unsere erste Halbzeit hat uns teuer zu stehen gekommen», ergänzt Laure Margot. Die beiden Teams treffen bereits Ende Monat im Halbfinal des Schweizer Cups zur Revanche wieder aufeinander.

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