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National teams 12.02.2026

Schweizer Back-to-back in der NBA

Für die Schweizer NBA Fans herrschte am 10. und 11. Februar 2026 in Texas eine besondere Atmosphäre: Ein doppeltes Schweizer Duell fand auf dem Parkett des Toyota Center bei den beiden Aufeinandertreffen zwischen den Houston Rockets und den Los Angeles Clippers statt. Zweimal innerhalb von weniger als achtundvierzig Stunden standen sich Clint Capela und Yanic Konan Niederhäuser unter den Körben gegenüber, ein starkes Symbol für den Schweizer Basketball, auch wenn ihre Rollen in der Hierarchie ihrer jeweiligen Teams begrenzt blieben.

Sportlich war die Ausgangslage bedeutend. Vor dieser Mini Serie wiesen die Rockets eine Bilanz von 33 Siegen bei 19 Niederlagen auf, fest in der Spitzengruppe der Western Conference etabliert, mit dem Ziel, den Heimvorteil in den Play offs zu sichern. Die Clippers hingegen, getragen von ihrer jüngsten guten Phase (nur 6 Niederlagen in den letzten 25 Spielen), präsentierten ihrerseits eine Bilanz von 25 Siegen bei 28 Niederlagen und versuchten, im Rennen um die Platzierungen zu bleiben.

Im ersten Aufeinandertreffen bestätigten die Rockets ihren Status mit einem 102 zu 95 Sieg. Kevin Durant, Leader der Rockets, führte sein Team mit 26 Punkten an, hervorragend unterstützt von seinem Mitspieler Alperen Sengun. Auf der Gegenseite erzielte Kawhi Leonard, der Superstar seines Teams, 24 Punkte und holte 8 Rebounds, doch das von Houston dominierte dritte Viertel gab den Ausschlag. Aus Schweizer Sicht standen Niederhäuser und Capela beide etwas mehr als dreizehn Minuten auf dem Feld. Ihr statistischer Beitrag blieb begrenzt, in klar definierten Rollen innerhalb ihrer Mannschaften.

Weniger als vierundzwanzig Stunden später kehrte sich das Szenario um. Mit fünfzehn Punkten im Rückstand drehten die Clippers die Partie, angeführt von einem überragenden Kawhi Leonard, der 19 seiner 27 Punkte im letzten Viertel erzielte. Zwei Sekunden vor der Sirene besiegelte „the Klaw“ den 105 zu 102 Sieg mit einem dagger aus seiner bevorzugten Distanz, der Mitteldistanz. Trotz einer weiteren starken Leistung seiner Führungsspieler musste Houston im money time nachgeben, während das Schweizer Duell unauffällig blieb, mit Beiträgen vor allem in der Defensive und beim Rebound.

Letztlich bot dieses doppelte Aufeinandertreffen der beiden Schweizer Center, die fast zehn Jahre trennen (Capela, 31 Jahre; Niederhäuser, 22 Jahre), eine große Sichtbarkeit für den Schweizer Basketball im Zentrum intensiver und hart umkämpfter Begegnungen.

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