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SB League 07.04.2026

SB League: Ende der regulären Saison, Kurs auf die Play-offs

Die SB League hat am vergangenen Wochenende ihre Qualifikationsphase abgeschlossen. Nach sechseinhalb Monaten Wettbewerb beginnt für die acht qualifizierten Teams nun die entscheidende Phase. Die Viertelfinalserien im Best-of-Five-Format starten am Samstag, den 18. April; mit nur einem Ziel: dem Titel des Schweizer Meisters.


Fribourg Olympic : eine nahezu perfekte Qualifikationsphase

Die Bilanz spricht für sich. Fribourg Olympic beendete die Regular Season mit einem 23. Sieg und setzte sich am Samstagabend in der Salle de la Riveraine mit 84:65 gegen Union Neuchâtel durch; in jener Halle, in der die Freiburger am 13. Dezember ihre einzige Niederlage der Saison hinnehmen mussten. Eine Niederlage in 24 Spielen: Fribourg Olympic ließ der Konkurrenz in dieser Saison schlicht kaum eine Chance. Die Mannschaft von Thibaut Petit bestätigt ihren Status als klarer Favorit und startet mit Heimvorteil in die gesamten Playoffs.

Am letzten Spieltag der Regular Season zeigte Jonathan Kazadi eine herausragende Leistung; 21 Punkte, 5 Rebounds und 4 Assists in nur 19 Einsatzminuten.
Ein weiteres starkes Zeichen: Der 20-jährige Nelson Kuba, ausgebildet in Antibes und nach einer schweren Knieverletzung zurückgekehrt, bestritt seine ersten Minuten im Trikot von Fribourg und erzielte 4 Punkte in 10 Minuten. Zudem hat Olympic in dieser Saison bereits den SBL Cup gewonnen; der Freiburger Klub geht somit mit großem Selbstvertrauen und ungebrochenem Titelhunger in die Playoffs.


Les Lions de Genève : Titelverteidiger mit klaren Ambitionen

Hinter Fribourg haben auch die Lions de Genève eine sehr starke Qualifikationsphase gespielt. Nach einer herausragenden Saison 2024/25, gekrönt durch ein eindrucksvolles Double; Schweizer Meistertitel und Schweizer Cup; starteten die Genfer mit hohen Ambitionen und großem Siegeswillen in die neue Spielzeit. Das Resultat spricht für sich: Mit 21 Siegen und 3 Niederlagen aus 24 Spielen belegen die Lions den zweiten Platz und erzielen im Schnitt knapp 89 Punkte pro Spiel. Ein tief besetzter Kader, eine stabile Defensive und eine klar definierte Spielidentität unter Trainer Patrick Pembele machen die Lions zu einem weiteren Topfavoriten dieser Playoffs.


Starwings Basket : die große Überraschung der Saison

Die beeindruckende Entwicklung der Starwings Basket Regio Basel verdient besondere Erwähnung. Nach einem sechsten Platz in der Vorsaison; 8 Siege und 16 Niederlagen; und einem klaren Ausscheiden im Viertelfinale hat der Basler Klub einen bemerkenswerten Sprung gemacht und sich in dieser Saison auf Rang drei etabliert. Dieser Erfolg ist kein Zufall: Die Starwings haben ein stimmiges Team aufgebaut, verstärkt durch gezielte Verpflichtungen wie die US-Amerikaner Mason Walters und Jaylen McManus. Hinter diesem Aufschwung steht ein Mann: Pascal Donati. Der Basler Trainer, der Bären Kleinbasel in der vergangenen Saison zum NLB-Titel führte, bestätigt nun auch auf höherem Niveau seine Fähigkeit, ein Team aufzubauen und weiterzuentwickeln. Als Drittplatzierte gehen die Starwings mit Heimvorteil und großer Dynamik in ihre Viertelfinalserie gegen Spinelli Massagno.


Die Viertelfinal-Duelle

Vier Serien stehen auf dem Programm; alle im Best-of-Five-Format. Olympic (1.) trifft auf BBC Monthey-Chablais (8.); das sich knapp vor den Lugano Tigers qualifizieren konnte. Die Lions de Genève (2.) begegnen BBC Nyon (7.) in einem reinen Léman-Derby. Starwings Basket (3.) trifft auf Spinelli Massagno (6.) in einem interregionalen Duell. Schließlich spielt Union Neuchâtel (4.) gegen die Pully Lausanne Foxes (5.) in einer Serie, die als die ausgeglichenste dieser Runde gilt.


Der offizielle Spielplan der Viertelfinals

Der Start erfolgt am Samstag, den 18. April; mit drei parallel ausgetragenen ersten Spielen: Olympic empfängt Monthey um 17:30 Uhr in St-Léonard, während Union Pully in der Riveraine und Genève Nyon im Pommier jeweils um 18:00 Uhr empfangen. Starwings eröffnet seine Serie gegen Massagno am Sonntag, den 19. April um 16:00 Uhr in der Sporthalle Birsfelden.

Die zweiten Spiele finden am 21. und 22. April statt; weiterhin bei den besser platzierten Teams. Anschließend wechseln die Serien für Spiel 3 und ein mögliches Spiel 4 am 25. und 28. April den Austragungsort. Ein mögliches Entscheidungsspiel ist für Donnerstag, den 30. April angesetzt.


Playoffs, die man nicht verpassen sollte

Auf dem Papier scheint die Hierarchie klar; mit Fribourg Olympic und den Lions de Genève als große Favoriten. Doch gerade der Reiz der Playoffs liegt darin, dass sich innerhalb weniger Spiele alles ändern kann. Eine Serie kann durch eine Verletzung, eine herausragende Einzelleistung oder eine elektrisierende Heimkulisse kippen. Monthey, Nyon, Massagno und Pully werden keinesfalls nur als Außenseiter antreten. Und die Starwings; die Überraschung der Saison; könnten durchaus für eine Sensation sorgen.

Der Schweizer Basketball tritt in seine spannendste Phase des Jahres ein. Auftakt ist am 18. April.

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