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National teams Youth 11.08.2026

Ein 16. Platz für unsere Schweizer U18-Nationalmannschaft der Frauen

Unsere Schweizer U18-Nationalmannschaft der Frauen hat die FIBA U18 EuroBasket Division B auf dem 16. Platz abgeschlossen – ein enttäuschendes Resultat angesichts des vielversprechenden Starts ins Turnier.


Die Schweizerinnen waren stark in die Konkurrenz gestartet und hatten gegen Israel, den späteren Turniersieger, lange auf Augenhöhe gespielt. Nach einem hervorragenden ersten Viertel führte die Schweiz nach zehn Minuten mit 22:15. Danach kämpften sich die Israelinnen schrittweise zurück und übernahmen in einer umkämpften Schlussphase die Führung.

Die weitere Gruppenphase verlief schwieriger. Trotz eines deutlichen Sieges gegen Norwegen (90:37) konnte die Schweiz nicht an diese Leistung anknüpfen und verlor gegen Bulgarien mit 49:70. Damit verpasste das Team die Qualifikation für die ersten acht Plätze. Auch ein abschliessender Sieg gegen die Ukraine (73:52) änderte nichts mehr an der Ausgangslage.

In den Platzierungsspielen mussten die Schweizerinnen zunächst eine bittere 46:47-Niederlage gegen die Niederlande hinnehmen, die erst in den letzten Sekunden entschieden wurde. Anschliessend folgten Niederlagen gegen Irland (47:79) und Luxemburg (51:62), womit die Schweiz das Turnier auf dem 16. Platz beendete.


Schwierigkeiten in der Offensive

Über das gesamte Turnier hinweg fehlte es der Schweiz insbesondere an offensiver Effizienz. Das Team traf rund 40 % seiner Zweipunktewürfe, 14.8 % seiner Dreipunktewürfe und 55 % seiner Freiwürfe. Zudem verzeichneten die Schweizerinnen durchschnittlich 12.7 Assists bei 26.1 Ballverlusten pro Spiel.

Individuell war Scya Srdanovic mit 15.4 Punkten, 4.4 Rebounds und 3.8 Assists pro Spiel die beste Schweizer Scorerin. Beim Sieg gegen die Ukraine erzielte sie starke 23 Punkte. Evi Bartel überzeugte unter den Körben mit 9.6 Punkten, 9.9 Rebounds, 2.1 Steals und 2.1 Blocks pro Partie, während Zoya Clavel durchschnittlich 7.9 Punkte und 7.4 Rebounds beisteuerte. Trotz wechselnder Wurfquoten sorgten auch Kelia Akoa (8.1 Punkte) und Sanae Agune (7.5 Punkte) phasenweise für wichtige offensive Impulse.

Die Schweiz beendet ihre EuroBasket Division B damit auf dem 16. Platz, mit einigen enttäuschten Erwartungen angesichts eines Turnierstarts, der das Potenzial dieser Mannschaft gezeigt hatte.

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