CPE

Die Nachwuchsförderungs-Stützpunkte CPE sind Clubs, die durch ihren Aufbau, technischen Rahmen und des Niveaus der Trainer vor allem die Ausbildung des jungen Spielers als Hauptziel haben, und nicht nur das sportliche Ergebnis.



Clubs, welche die Anforderungen der J+S-Weisungen betreffend Nachwuchsförderung erfüllen, können ein Label beantragen. Diese Clubs, sogenannte Nachwuchsförderungs-Stützpunkte (CPE, vom franz. Centre de Promotion des Espoirs), melden Kurse bei J+S an.



Swiss Basketball gibt drei verschiedene Labels für die CPE: Gold, Silber und Bronze. Das Niveau des Labels wird aufgrund des Ergebnisses der Einschätzung, die der technische Verantwortliche von Swiss Basketball macht, vorgenommen. Um eines der beiden Labels zu erhalten, muss der Club das Anforderungsprofil jeder Entwicklungsphase erfüllen.

Swiss Basketball füllt für jeden CPE ein Einschätzungsformular aus (s. beiliegendes Formular).

Die Einschätzungstabelle basiert auf einer gewissen Anzahl Elemente, darunter:

Biographie des CPE
Struktur des CPE
Anzahl Talent Cards (s. Sichtung)
Trainergrade
Medizinische Struktur
Allgemeines zum Training: Technik-Taktik, physische Kondition, mentale Vorbereitung (s. Trainings)

TRAININGS

Technisch-taktisches Training

Mit dem FTEM-Konzept gibt der Nationaltrainer die technischen Richtlinien für die Nachwuchsarbeit vor. Die Trainer der CPE-Clubs müssen diese Richtlinien in ihrer regelmässigen Arbeit mit den Spielern anwenden.

Die vom Trainer eingesandte Jahresplanung muss die folgenden Parameter enthalten:

  • Einhalten des Entwicklungsstadiums der Athletenü
  • Einhalten der technischen Richtlinien des Verbandsü
  • Organisation der diversen vom Verband verlangten Testsü
  • Angabe zu Kaderzusammenstellung anfangs Saison      

Konditionstraining

Jeder Konditionstrainer muss eng mit der Kompetenzgruppe Konditionstraining zusammenarbeiten. Die Kompetenzgruppe wird von den beiden nationalen Konditionstrainern geleitet und besteht aus Konditionsspezialisten aus verschiedenen Clubs. Die Gruppe ist für die Überwachung der Konditionsarbeit in den Clubs zuständig und bietet den Trainern ihre Dienste an.

Jeder CPE muss zudem jeden Athleten individuell betreuen, um sein biologisches Alter genau zu kennen. Auf diese Weise kann gezielt Kraft aufgebaut werden. Auch hierzu werden Testprotokolle geführt, um die Entwicklung der Athleten während einer Saison zu messen und Referenzwerte für jedes Entwicklungsstadium zu haben. 

Mentales Training

Jeder Spieler muss einen Karriereplan innerhalb des Vereins und überprüfbare Arbeitsziele definiert haben. Er muss wissen, was sein mittelfristiges Ziel ist und was genau von ihm in Bezug auf seine Entwicklung erwartet wird.

Swiss Basketball steht den Vereinen bei der mentalen Vorbereitung und Karriereplanung ihrer Spieler zur Seite. Besonderer Wert wird auf die Information der Eltern über die Anforderungen des Leistungssports und die gezielte Förderung eines Kindes gelegt, das ein solches Programm absolviert. 

LABELS

GOLD – SILBER - BRONZE

Das Label wird aufgrund des Ergebnisses der Einschätzung, welche die Techniker von Swiss Basketball machen, vergeben.

  • CPE Gold: Note zwischen 80 und 100 Punkten
  • CPE Silver: Note zwischen 70 und 80 Punkten
  • CPE Bronze: Einschätzung zwischen 50 und 70 Punkten
  • Perte du label: <50 Punkten

Die Teilnahme an der nationalen Meisterschaften U16 und U18 (wenn von Swiss Basketball organisiert) ist obligatorisch. Eine Nicht-Teilnahme hat den Verlust des Labels CPE zur Folge. 

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tuned!
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